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Untersuchungen

In der Praxis für moderne Schnittbild Diagnostik umfasst das Spektrum der bildgebenden Diagnostik sämtliche Körperregionen, wobei je nach Fragestellung unterschiedliche diagnostische Verfahren und Untersuchungen zum Einsatz kommen.

Nachfolgend aufgelistet sind die einzelnen Schwerpunktbereiche unserer Praxis sowie weitergehende Informationen über Verfahren und Untersuchung.

Kopf

Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel. Diese und viele weitere Symptome können Veranlassung geben, den Kopf zu untersuchen und Ursachen für die Beschwerden aufzuzeigen oder, besser noch, auszuschließen. Auch hier gilt: Es ist besser, pathologische Befunde früh zu diagnostizieren, da sie dann häufig noch angemessen behandelt werden können.

Das Untersuchungsverfahren der Wahl ist für solche Fragestellungen die Magnetresonanztomographie (MRT), da sie sehr empfindlich pathologische Strukturveränderungen (z.B. Missbildung, Entzündung, Tumor) darstellen oder ausschließen kann. Spezielle Fragestellungen können darüber hinaus die Ausrichtung der Diagnostik auf Bereiche wie das Auge, die Kieferköpfchen, den Innenohrbereich oder die Nasennebenhöhlen lenken. Stellen sich Auffälligkeiten im Bereich der knöchernen Strukturen dar, so erlaubt die zusätzliche Spiral-CT hier eine exzellente Diagnostik. Fragen zum Zustand der hirnversorgenden Blutgefäße sowie der Hirngefäße lassen sich heutzutage zuverlässig mit der MR Angiographie beantworten.

Weiterentwicklungen der MR Technologie auf der Basis von KI (Künstliche Intelligenz) lassen zudem prognostische Einschätzungen zu, ob ein Mensch stark Demenz-gefährdet ist oder nicht (sog. VEOMORPH-Messungen).

Wirbelsäule

Rückenschmerzen und Schmerzen, die in den Gesäßbereich und insbesondere die Beine hinein reichen, sind die häufigsten Symptome, die zu einer Abklärung mit der Schnittbildgebung führen. Ursache solcher Schmerzen und Nervenirritationen können Veränderungen der Bandscheiben (Bandscheibenvorwölbung, Bandscheibenvorfall), aber auch entzündliche Veränderungen oder ein Tumor sein.

Auch Veränderungen der Wirbelsäulenstatik können zu einer vermehrten Belastung der Facettengelenke, zu einer Facettenarthrose und schließlich zu einer Einengung des Spinalkanals mit neurologischen Symptomen kommen (Spinalkanalstenose).

Das Rückenmark und die Nervenwurzeln werden direkt und am zuverlässigsten durch die Magnetresonanztomographie sichtbar. Diese Verfahren erlaubt zudem eine schnelle Abbildung des Rückenmarkskanals durch die MR Myelographie. Kann eine MRT nicht durchgeführt werden (z.B. bei Trägern eines Herzschrittmachers), so erfolgt eine Computertomographie der Bandscheibenfächer. Nach vorausgegangenen Operationen ist eine ergänzende Kontrastmittelgabe notwendig, die entzündliche und tumoröse Prozesse besser differenzieren lässt.

Kommt es zum Nachweis eines signifikanten Bandscheibenvorfalls oder einer schmerzhaften Facettenarthrose, so können in der Praxis zeitnah therapeutische Eingriffe mit Gabe von Schmerz- und Entzündungs-hemmenden Medikamenten unmittelbar an der Nervenwurzel oder an der Facette durchgeführt werden (CT-gesteuerte PDA, CT-gesteuerte PRT, CT-gesteuerte Facetteninfiltration).

Lunge

Ein Schwerpunkt der Lungenbildgebung ist die Diagnostik des Lungenkarzinoms. Kleine Rundherde, welche die häufigste Frühmanifestation des Lungenkarzinoms darstellen, können mit großer Sensitivität diagnostiziert und im Rahmen moderner Verfahren der automatisierten CT-Volumetrie, d.h. der vollautomatischen Bestimmung des Rundherdvolumens, im Verlauf kontrolliert werden. Ein Rundherdwachstum als (einzig valides) Zeichen von Bösartigkeit des Befundes kann auf diese Weise nach einem sehr kurzen Kontrollintervall erkannt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt, der von Frau Prof. Dr. Katharina Marten-Engelke betreut wird, ist die Diagnostik der sog. „interstitiellen Lungenerkrankungen“. Dieses große Spektrum umfasst z.B. die verschiedenster Lungenfibrosen, d.h. Erkrankungen, die mit einer meist irreversiblen Störung der Lungenarchitektur einhergehen. Auch die gemeinhin unterschätzten interstitiellen Lungenerkrankungen bei Rauchern bilden einen diagnostischen Schwerpunkt. In enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen pneumologisch tätigen Fachkollegen werden zudem Patienten mit den verschiedensten Pneumokoniosen untersucht. Diese Erkrankungen entstehen durch Inhalation meist anorganischer Teilchen, was zu fortschreitender Lungenfibrose, aber auch allergisch-entzündlichen Krankheitsprozessen führen kann.

Das bildgebende Verfahren der Wahl für die Diagnostik von Lungenerkrankungen ist die hochauflösende Computertomographie und hier insbesondere die moderne Mehrschicht-Spiral- CT, die erlaubt, den gesamten Brustkorb (Thorax) innerhalb einer Atemanhaltephase mit dünnsten Schichten (Submillimeterdicke) zu untersuchen.

Brust

Auffälligkeiten in oder an der Brust sollten zeitnah durch geeignete diagnostische Maßnahmen abgeklärt werden.  Folgende Veränderungen können potentiell auf einen bösartigen Tumor hinweisen:

Knoten in der Brust  ·  Verhärtungen in der Brust  ·  Einziehungen der Haut oder der Brustwarze  ·  Rötungen und/oder Ekzeme der Haut oder der Brustwarze  ·  blutige Absonderungen aus der Brustwarze

Im Zweifelsfalle vereinbaren Sie einen Termin – lassen Sie einen unklaren Befund lieber einmal zu oft als zu spät abklären. Sollte bei Ihnen eines der o.g. Symptome vorliegen, so erhalten Sie unter der Telefonnummer 0551 820740 schnellstmöglich einen Untersuchungstermin noch am selben Tag, in jedem Fall aber innerhalb der nächsten 24 Stunden.

Die Abklärung von Symptomen, die möglicherweise auf Brustkrebs hinweisen, erfolgt üblicherweise durch die Untersuchungsverfahren Mammographie, Ultraschall und/oder Mamma-MRT. Viele Veränderungen können mit diesen Verfahren zuverlässig diagnostiziert werden. Bleibt eine Unsicherheit oder ein verdächtiger Befund, so erfolgt eine endgültige Abklärung durch eine ambulante Gewebeentnahme (Biopsie), die abschließende Sicherheit bringt.

Auch für die Früherkennung von Brustkrebs haben sich die bildgebenden Verfahren deutlich etabliert. Insbesondere bei Frauen mit dichtem Drüsengewebe zeigt sich hierbei die Mamma MRT allen anderen Verfahren überlegen.

Für weitere Informationen gehen Sie auf die Homepage des Diagnostischen Brustzentrums Göttingen (www.brustzentrum-goettingen.de) oder wenden Sie sich an das Team der Praxis für moderne Schnittbild-Diagnostik.

Bauch

Zu den wichtigsten Bauchorganen zählen die Leber inklusive der Gallenwege, die Milz und die Bauchspeicheldrüse. Hinzu kommen u.a. die Nieren und Nebennieren. Damit wird verständlich, dass das Spektrum der Erkrankungen der Bauchorgane sehr vielfältig ist. Für die bildgebende Diagnostik dieser Bauchorgane stehen in erster Linie Ultraschall, Computertomographie und Magnetresonanztomographie zur Verfügung.

Die am ehesten verfügbare Untersuchungsmethode für die Bauchorgane ist der Ultraschall. Er ermöglicht in der Regel eine gute Übersicht über Leber, Milz, Gallenblase und Nieren sowie die großen Blutgefässe des Körperstammes.

Die CT erlaubt eine Darstellung der Bauchorgane in dünnen Einzelschichten, so dass eine Überlagerung von Strukturen vermieden wird. Die zusätzliche Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels verbessert die diagnostischen Aussagen, da Entzündungen und Tumoren besser erkannt werden und oft eine Charakterisierung unklarer Befunde ermöglicht wird.

Die MRT des Abdomens bietet die besten Möglichkeiten zur Organdarstellung, da diese Methode eine hohe Differenzierung der Gewebestrukturen ermöglicht. Auch für die MRT gibt es ein spezielles (nicht jodhaltiges) Kontrastmittel, das die Aussagekraft dieses Verfahrens häufig deutlich verbessert. Spezialuntersuchungen für die Abbildung der Gallenwege mit Gallenblase oder zur Darstellung der Nierenbecken und Harnleiter sind die MR Cholangiopankreatikographie (MRCP) und in die MR Urographie.

Becken

Bei der Diagnostik der Organe des kleinen Beckens muss grundsätzlich zwischen Untersuchungen bei der Frau und Untersuchungen beim Mann unterschieden werden. Prinzipiell erfolgen Untersuchungen dieser Körperregion mit dem Ultraschall.

Gynäkologen und Urologen führen hier die primäre Diagnostik durch. Generell gilt jedoch, dass die MRT in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Die moderne Diagnostik des Beckens stützt sich daher in zunehmendem Maße auf Informationen der MRT.

MRT-Untersuchungen des weiblichen Beckens ermöglichen nicht nur den Nachweis möglicher Tumoren im kleinen Becken. Solche Untersuchungen erlauben auch eine präoperative Darstellung der Tumorausdehnung. Dies gilt für Neubildungen im Bereich der Cervix und des Uterus ebenso wie für Tumoren der Ovarien. Beim Mann kommt der MRT-Untersuchung der Prostata im Rahmen der Tumorsuche und Lokalisation eine relevante Bedeutung zu.

Gelenke

Die Bildgebung von Erkrankungen der Gelenke und Gelenkweichteile geschieht am besten mit der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) und den Ultraschallverfahren. Die MRT liefert hier gestochen scharfe Bilder der Gelenkweichteile ohne Röntgenstrahlung. Gelenkkapsel, Knorpel- und Bandstrukturen lassen sich einwandfrei erkennen. Durch ergänzende Kontrastmitteluntersuchungen können zudem entzündliche und tumoröse Veränderungen klar diagnostiziert werden. Die MRT erlaubt hierbei letztendlich eine genaue Abbildung aller größeren Gelenke im menschlichen Körper. Hierzu zählen Schulter-, Ellenbogen und Handgelenke ebenso wie Hüft-, Knie- und Sprunggelenke. Aber auch eine Feindiagnostik der Finger- und Zehengelenke ist in hochauflösender Technik möglich.

Grenzen weist die MRT in der präzisen Darstellung der knöchernen Randstrukturen auf. Hier bringt der gezielte Einsatz der hochauflösenden CT (mit Schichtdicken zwischen 1mm und 2mm) ergänzende Informationen, z.B. zum Grad der Zerstörung eines Knochens oder zur Frage der Stabilität bei einem Knochenbruch.

Gefäße

Auffälligkeiten, die auf einen drohenden Verschluss eines Blutgefäßes hinweisen, sollten konsequent abgeklärt werden, da es in den meisten Fällen eine effektive Möglichkeit zur Behandlung gibt.
Folgende Veränderungen können u.a. potentiell auf ein Gefäßleiden hinweisen:

Schmerzen in den Beinen nach Belastung (Schaufensterkrankheit)  ·  Einseitige Beschwerden in Ober- und/oder Unterschenkel ·  Auffällige Kälte und Minderdurchblutung der Extremitäten

Kontaktieren Sie bei entsprechenden Symptomen immer primär Ihren Hausarzt oder einen entsprechenden Facharzt, zum Beispiel einen Angiologen. Stellt dieser eine Indikation zur weitergehenden Befundabklärung, so ist dies aussagekräftig möglich mit der farbkodierten Duplexsonographie, aber auch mit der MR Angiographie oder der CT Angiographie.

Gutachten

Entsprechend ihrer Schwerpunkte erstellen einzelne der Ärzte in der Praxis für moderne Schnittbild Diagnostik fachärztliche Gutachten. Dies betrifft die Themenbereiche Brusterkrankungen, Lungengerüsterkrankungen und Gefäßerkrankungen.

Brusterkrankungen

Prof. Dr. U. Fischer erstellt radiologische Fachgutachten bei strittigen Konstellationen und potentiell übersehenen Tumoren der Brust. Er ist diesbezüglich regelhaft für Gerichte im norddeutschen Bereich zuständig. Darüber hinaus verfasst er private Gutachten, die nach den üblichen Sätzen in Rechnung gestellt werden.

Lungengerüsterkrankungen

Im Auftrag verschiedener Berufsgenossenschaften und der Sozialgerichte werden von Frau Prof. Dr. K. Marten-Engelke wissenschaftlich begründete radiologische Fachgutachten bzw. fachradiologische Stellungnahmen bei Erkrankungen der Lunge und der Atemwege v.a. nach Inhalation anorganischer und organischer Stäube, sowie bei bösartigen Tumoren der Lunge und des Rippenfells erstellt.

Gefäßerkrankungen

Fachradiologisch begründete Gutachten im Bereich der Gefäße des ganzen Körpers erstellt Herr Prof. Dr. Rolf Vosshenrich. Interessierte können sich bei den drei Experten zwecks Erstellung eines Gutachtens unter 0551 820 740 über weitere Details informieren.

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