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OSTEODENSITOMETRIE
Knochendichtemessung im CT.
Die Osteoporose stellt eine Skeletterkrankung dar, bei der es über eine kritische Verminderung der Knochenmasse und Störung der knöchernen Mikroarchitektur zu einer verminderten Bruchfestigkeit des Knochens kommt (WHO 1994). Sie begegnet uns im Alltag in erster Linie in Form von Wirbelkörpereinbrüchen oder Frakturen von Röhrenknochen (z.B. Schenkelhalsbruch).
Die Ursachen der Osteoporose sind vielfältig. Prinzipiell wichtig und für die Therapie relevant ist jedoch die Unterscheidung zwischen einer primären Osteoporose und einer sekundären Osteoporose. Die primäre Osteoporose ist Folge einer Störung des komplexen Zusammenspiels von genetischen und erworbenen Ursachen. Dem Östogenentzug in der Menopause kommt hierbei eine wichtige Bedeutung zu. Der sekundären Osteoporose liegt oft nur ein einzelner Faktor im Rahmen einer anderen Grunderkrankung (z.B. Einnahme von Kortisonpräparaten) zugrunde.
Schätzungen gehen davon aus, dass bei Frauen etwa 50-90% aller Knochenbrüche ohne ein adäquates Unfallereignis auf eine Osteoporose zurückzuführen sind. Für Männer liegt diese Quote bei etwa 30-70%. Mit Blick auf die hiermit verbundenen Kosten (z.B. 2,5-3 Mio. € in Deutschland jährlich) hat die WHO die Osteoporose auf die Liste der 10 wichtigsten Erkrankungen gesetzt.
Bis heute gibt es in Deutschland kein standardisiertes Konzept zur Früherkennung, Diagnostik und Therapie der Osteoporose. Erste Pionierarbeiten wurden in den letzten Jahren allerdings durch die "Deutsche AG Osteoporose" geleistet, die hierzu Leitlinien erarbeitet hat. Danach stellen Knochenbrüche ohne adäquates Trauma, eine unbeabsichtigte Gewichtsabnahme um mehr als 10%, ein Größenverlust von mehr als 4 cm und ein sog. Body-Mass-Index < 20km/m² definierte Risikofaktioren dar.
Im Rahmen der bildgebenden Diagnostik stellen die Messung der Knochendichte (Osteodensitometrie) und ggf. die Darstellung der Brustwirbel- (BWS) und Lendenwirbelsäule (LWS) sinnvolle Untersuchungen dar. Im Einzelfall ist eine ergänzende Laboruntersuchung bestimmter Blutwerte indiziert.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Team der Praxis für moderne Schnittbild-Diagnostik. Sie erhalten dort weiteres Informationsmaterial und Antworten auf Ihre Fragen.
Nachfolgend ein Bildbeispiel zur Osteodensitometrie aus der Praxis für moderne Schnittbild-Diagnostik:
Repräsentative Messung des Kalksalzgehaltes in 4 Lendenwirbelkörpern.
Grafische Darstellung des Kalksalzgehaltes (roter Punkt, Mittelung der vier Messwerte) im Vergleich zu einem gleichaltrigen Kollektiv (schwarze Linie). Fiktive Knochenbruchschwelle (gelbe Linie).
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