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Cardio-Check
Moderne Herzdiagnostik im MRT
Herz- und Gefäßerkrankungen sind in Europa weit verbreitet und stellen die häufigste Todesursache dar. Durch die Beeinträchtigung der Herzkreislauftätigkeit kommt es, auch wenn die Erkrankung (noch) nicht lebensbedrohlich ist, oft zu starken Einschränkungen der Lebensqualität.
Bei der herkömmlichen Herzkatheter-Untersuchung werden Herz und Herzkranzgefäße mit Hilfe des Röntgenverfahrens untersucht. Hierbei können krankhafte Veränderungen der Herzkranzgefäße, der Herzklappen, des Herzmuskels oder der Herzanlage (angeborene Fehler) diagnostiziert werden.
Einen Meilenstein in der nicht-invasiven Diagnostik von Herzkrankheiten stellt seit wenigen Jahren die Entwicklung der hochauflösenden Kernspintomographie dar. Erstmalig ist es möglich in einem Untersuchungsgang die Herzgröße, die Herzfunktion und die Herzdurchblutung darzustellen.
Die Vorteile des MR Cardio-Checks sind die fehlende Strahlenbelastung, der Verzicht auf jodhaltige Kontrastmittel und die kurze Untersuchungsdauer (Messzeit 1 Stunde, ambulante Durchführung). Zudem entfällt die Punktion der Leistenarterie.
Ein MR Cardio-Check ist sinnvoll, wenn einer der nachfolgend aufgezählten Aspekte auf Sie zutrifft:
- Sie haben Risikofaktoren für eine Herzerkrankung, z.B. Raucher, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte.
- Sie haben eine familiärer Belastung durch Herzkrankheiten.
- Sie hatten bereits einen Herzinfarkt.
- Sie verspüren Schmerzen im Brustkorb unter Stress.

Darstellung der beiden Herzkammern im Querschnittsprofil ohne Hinweis auf eine Herzmuskelschädigung.

Abbildung einer unauffälligen Coronararterie.

Dynamische Messungen mit computer-gesteuerter Auswertung der Herzmuskelfunktion.
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