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BRUSTDIAGNOSTIKK
Früherkennung kann Ihr Leben retten.
Brustkrebs stellt weiterhin den häufigsten bösartigen Tumor der Frau in der westlichen Welt dar. In Deutschland erkranken etwa 50.000 Frauen jährlich, un ca. 19.000 versterben an dieser Erkrankung pro Jahr. Letztendlich erkrankt jede 10. (!) Frau in Deutschland an Brustkrebs. Diese Quote steigt, und die Frauen sind zum Zeitpunkt ihrer Erkrankung immer jünger. Was können Sie sinnvolles tun?
1. Untersuchungen Sie sich ab dem 25. Lebensjahr einmal montlich selber. Tasten Sie sich gründlich ab und betrachten Sie Ihre Brust mit herunterhängenden und mit erhobenen Armen vor dem Spiegel. Achten Sie hierbei auf äußere Veränderungen sowie Verhärtungen und Knotenbildungen.
2. Gehen Sie ab dem 40. Lebensjahr jährlich zur Röntgenmammographie. Sollte Ihre Mammographie noch sehr dichte Gewebeabschnitte zeigen, so ist eine ergänzende Ultraschalluntersuchung sinnvoll. Für gewisse Fragestellungen ist auch eine Kernspintomographie der Brust (sog. MR Mammographie) ratsam.
Früherkennung ist kein Glücksspiel. Ein 2cm Brustkrebs weist durchschnittlich ein Alter von etwa 8-10 Jahren auf. Bei regelmäßiger bildgebender Diagnostik (Mammographie, Ultraschall, MR Mammographie) haben Sie eine sehr große Chance, Brustkrebs in einem frühen Stadium zu entdecken und diesen Tumor zu besiegen.
Aber: Bei der Früherkennung von Brustkrebs müssen alle Komponenten der Diagnostik stimmen. Hierzu gehören moderne Untersuchungsgeräte, motivierte und erfahrene Assistent/Innen und kompetente Ärztinnen/Ärzte. Die Qualität der Früherkennung reduziert sich drastisch, wenn einer dieser drei Aspekte Mängel aufweist.
Für weitere Informationen gehen Sie auf die Homepage des Diagnostischen Brustzentrums Göttingen (www.brustzentrum-goettingen.de) oder wenden Sie sich bitte an das Team der Praxis für moderne Schnittbild-Diagnostik. Sie erhalten dort weiteres Informationsmaterial und Antworten auf Ihre Fragen.
Hier einige Beispiele aus der Brustkrebsfrüherkennung:

Früherkennungsmammographie mit Darstellung einer kleinen Gruppe von Mikroverkalkungen (Rechteck). In der Ausschnittsvergrößerung Darstellung der unterschiedlich geformten Kalkpartikel in einer Größenordnung von je etwa 0,05mm. Histologisch noch im Milchgang befindliche Brustkrebszellen (sog. Milchgangskarzinom, ductales Carcinoma in situ, DCIS). Solche Befunde führen - wenn sie nicht entfernt werden - in 3-5 Jahren (!) zu einem tastbaren Tumorknoten.
Mikrokalk ist oft der früheste Hinweis auf Brustkrebs.

Früherkennungsmammographie mit Darstellung von extrem dichten Gewebestrukturen (weiße Flächen im Mammogramm). Kein auffälliger Befund in der Mammographie. Erst die MR Mammographie zeigt seitlich hinter der Brustwarze einen etwa 2cm großen Knoten. Histologisch Mammakarzinom.
Die Kernspintomographie der Brust ergänzt die Röntgenmammographie bei Frauen mit dichten Gewebestrukturen.
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