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Mamma-Check

Brustkrebsfrüherkennung mit Optipack

In Deutschland erkranken jährlich etwa 50.000 Frauen an Brustkrebs. Statistisch bedeutet dies, dass jede 10. Frau irgendwann in ihrem Leben hiervon betroffen ist oder sein wird. Trotz Verbesserungen auf dem Gebiet der Brustkrebsbehandlung haben solche Frauen die besten Überlebens-Chancen, bei denen diese Erkrankung früh erkannt wird. Besonders gut ist die Prognose, wenn der Krebs in einer Größe unter 1cm erkannt wird. Die Kombination aus digitaler Röntgenmammographie und ergänzender Kernspintomographie der Brust (MR Mammographie) stellt heutzutage das sicherste und zugleich schonendste Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs dar. Diese sog. „Optipack“-Konzept erlaubt die Darstellung selbst kleinster Brustkrebsformen etwa 2-3 Jahre, bevor der Krebs zu einer tastbaren Knotenbildung führen kann. Brustkrebs ist ein vergleichsweise langsam wachsender Tumor. Man kann davon ausgehen, dass sich ein Tumorknoten innerhalb eines Kalenderjahres etwa verdoppelt. Bei konsequenter jährlicher Früherkennung ist daher die Wahrscheinlichkeit, Brustkrebs in einer Größenordnung unter 1cm zu erkennen, sehr groß. In diesem Stadium liegt sehr häufig noch kein Befall von Lymphknoten oder anderen Organen vor. Tastbare Tumorknoten, die durchschnittlich 2-3cm Größe aufweisen, haben im Gegensatz hierzu bereits in einem deutlich höheren Maße gestreut. Die Fachgesellschaften empfehlen daher den regelmäßigen Einsatz bildgebender Diagnostik zur Früherkennung von Brustkrebs ab dem 40. Lebensjahr.


Brust

Digitale dosisreduzierte 1-Ebenen-Mammographie der rechten und der linken Brust.

Brust

MR Mammographie mit Tumornachweis (weißer Fleck) in einer Brust.