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BECKENDIAGNOSTIK
Domäne der MRT - das "kleine" Becken.
Bei der Diagnostik der Organe des kleinen Beckens muss grundsätzlich zwischen Untersuchungen bei der Frau und Untersuchungen beim Mann unterschieden werden. Prinzipiell erfolgen Untersuchungen dieser Körperregion mit dem Ultraschall. Gynäkologen und Urologen führen hier die primäre Diagnostik durch. Generell gilt jedoch, dass die MRT in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Die moderne Diagnostik des Beckens stützt sich in zunehmendem Maße auf Informationen der MRT.
Untersuchungen des weiblichen Beckens ermöglichen nicht nur den Nachweis möglicher Tumoren im kleinen Becken. MRT-Untersuchungen erlauben auch eine präoperative Darstellung der exakten Tumorausdehnung. Dies gilt für Neubildungen im Bereich der Cervix und des Uterus ebenso wie für Tumoren der Ovarien.
Beim Mann kommt der MRT-Untersuchung der Prostata zunehmende Bedeutung zu. Unter Verwendung spezieller Meßsonden, die in den Enddarm eingeführt werden, erlaubt die MRT eine hochauflösende und sehr präzise Darstellung der Prostatastrukturen. Bei Vorliegen eines bösartigen Prostatatumors können die Lokalisation und Ausdehnung des Prozesses in der MRT sehr genau dargestellt werden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Team der Praxis für moderne Schnittbild-Diagnostik. Sie erhalten dort weiteres Informationsmaterial und Antworten auf Ihre Fragen.
MR-Aufnahmen der Beckenorgane zeigen die folgenden Bildbeispiele:
Darstellung eines großen Myomknotens (Stern) in der Gebärmutter.
Ovarialkarzinom mit solidem Tumor (Stern) innerhalb eines großen zystischen Tumoranteils.
Bösartiger Tumor im Bereich des Muttermundes mit Übergreifen auf die Gebärmutter.
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